
Impederkerne für induktives HF-Schweissen
Beim HF-Rohrschweißen wird ein Metallband in einem kontinuierlichen Walzprozess zu einem Rohr geformt. Die gegenüberliegenden Bandkanten werden mittels hochfrequentem Wechselstrom bis zur Liquidustemperatur erwärmt und mechanisch zusammengefügt. Der Wechselstrom wird durch Induktion über eine Spule erzeugt. Die Arbeitsfrequenz der Spule liegt zwischen 200 und 800 kHz. Ein Ferritimpederkern konzentriert die Feldlinien im Bereich der Nahtstelle, so dass nur ein relativ kleiner Anteil des Bleches aufgeschmolzen wird.

Hierfür steht ein modifiziertes Ferritmaterial K 2006 zur Verfügung,
das sich gegenüber dem Standardmaterial durch folgende Eigenschaften
auszeichnet:
- eine hohe Curietemperatur, und damit eine hohe Anwendungstemperatur
- eine hohe Flussdichte im Temperaturbereich bis 150°C
- niedrige Verlustleistungen im Frequenzbereich bis 500 kHz
- eine hohe wirksame Permeabilität
- eine gute Frequenzstabilität der Permeabilität bis 1 MHz




